Unsere pflichtbewussten Rappler
Schon am Gründonnerstag - nach der Abendmahlfeier -beginnt ihr anstrengender Dienst mit dem Ave Maria.
Sie müssen ab diesem Zeitpunkt die Glocken ersetzen!
Denn zwischen dem Gloria im Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag und der Osternacht schweigen traditionell die Glocken zum Zeichen der Trauer über das Leiden Christi und seinen Tod.
Früh um 6:00 Uhr am Karfreitag der nächste Termin mit dem Weckruf: "Es ist sechs Uhr! Wir rappeln euch den Engels-Gruß, ein jeder Christ ihn beten muss." (Ob da ein jeder dem Weckruf schon folgt?)
Insgesamt fünfzehn Rappelgänge müssen sie durchlaufen vom Gründonnerstag bis zur Osternacht. Eine Mammutaufgabe, vor allem für die kleineren Minis, die ja schon mit 10 Jahren ihren freiwilligen Dienst verrichten.
Und dann noch das Zeitaufwendigste: Das Sammeln!
Sammeln für das Rappeln an den Kartagen, aber auch für den unterjährigen Ministrantendienst, den sie auch unentgeldlich verrichten.
Da sollten wir schon alle mal tief in Taschen greifen um unseren eifrigen Minis wenigstens einmal im Jahr "Danke schön" zu sagen!

[Fotos: Nadine, Heinrich; Text: Heinrich Krapf]
Jährlicher Osterputz in der Stammheimer Kirche
Wie jedes Jahr waren vor allem die Eltern der Stammheimer Kommunionkinder angesprochen, beim Kirchenputz vor dem "großen Ereignis", Weißer Sonntag, (sinnvoller Weise auf vor Ostern terminiert) mitzuwirken. Und sie kamen auch sehr zahlreich. Zusammen mit dem Ortskirchenrat und einigen "Blumenmädchen" wurden die Sitzbänke abgesaugt, Bänke abgewaschen, Altäre abgestaubt, Lampen abgewaschen, die Kirche ausgefegt und aufgewischt, etc. Zusammen mit den mithelfenden Kommunionkindern und teils Geschwistern, war es anfangs ein ziemliches Gewusel, bis jeder zu seiner Aufgabe gefunden (und der Eifer der Kinder etwas nachgelassen) hatte.


Die Mannschaft arbeitete wie ein eingespieltes Team, sodass bereits nach zwei Stunden, ich will nicht sagen die Kirche in neuem Glanz erstrahlte, den dass wäre angesichts des sanierungsbedürftigen Zustandes doch etwas übertrieben, aber die Kirche sich in sauberem Zustand befand.
Zumindest ein Teil Helfer
Vielen Dank den vielen helfenden Händen, die für ein schnelles Gelingen sorgten.
[Fotos: diverse; Text: Heinrich Krapf]



