Geschichte der PG Marienhain

Und erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt! – so könnte man die Entstehungsgeschichte der Pfarreiengemeinschaft Marienhain überschreiben.

Als sich die Verantwortlichen unserer Diözese vor etwa 10 Jahren daran gemacht hatten, die Strukturen innerhalb unserer Diözese neu zu ordnen und verschiedenen Gegebenheiten und Zwängen (Priestermangel!) anzupassen, waren eigentlich Einheiten mit etwas anderem Zuschnitt geplant:

Eine Pfarreiengemeinschaft, die deckungsgleich mit der polit. Gemeinde Kolitzheim sein sollte, also auch Unterspiesheim mit seinen beiden Filialen Oberspiesheim und Gernach umfassen sollte – und eine Pfarreiengemeinschaft bestehend aus Alitzheim, Mönchstockheim und Sulzheim.

Vorbereitung

Bedingt durch zwei Faktoren wurden im Jahr 2009 die Grenzen der Pfarreiengemeinschaft dann neu festgelegt: Zum einen durch den raschen zweimaligen Wechsel der Pfarrer in den Jahren 2007-2009 in Alitzheim, kam die Entscheidung, dass Pfr. Andreas Engert diese drei Gemeinden (Alitzheim, Mönchstockheim und Sulzheim) dauerhaft übernehmen soll –

und zum anderen durch die Situation, dass von Unterspiesheim aus auch die Pfarrei Grettstadt übernommen worden war, hatten sich ganz andere pastorale Zusammenschlüsse ergeben, die dann nicht erneut auseinander gerissen werden sollten.

 

Vereinbarung

Von Januar 2009 bis Juni 2010 haben sich dann immer wieder Vertreter der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen im Rahmen einer Projektgruppe Pfarreiengemeinschaft getroffen, um das künftige Miteinander zu planen und abzusprechen. Relativ schnell war jedoch klar, dass dieses Gremium sinnvollerweise in zwei unabhängige Gruppen aufgespaltet werden muss – zum einen in den Pfarreiengemeinschafts- ausschuss – besetzt mit Vertretern der Pfarrgemeinderäte – und in den Finanzausschuss – besetzt mit Vertretern der Kirchenverwaltungen.

Gleich in der ersten Sitzung des Pfarreiengemeinschaftsausschusses wurde dann der Vorschlag aus den Reihen der Teilnehmer aufgegriffen und gutgeheißen – die künftige Pfarreiengemeinschaft „Marienhain“ zu nennen. Außerdem wurde die Vereinbarung über die künftige Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden erarbeitet und immer weiter präzisiert – bis sie im Mai 2010 endgültig stand und dann von den zuständigen Stellen im Ordinariat Würzburg auch genehmigt wurde.Parallel dazu traf sich ab Mai 2009 der sogenannte Finanzausschuss, der die finanziellen Dinge der Pfarreiengemeinschaft zu regeln hatte, wie die Finanzierung des Pfarrbriefes, der Bürokosten, usw. Abschluss dieses Prozesses war dann am 11. Juli 2010 mit dem großen Fest zur Gründung der Pfarreiengemeinschaft – auf dem Sportplatz in Kolitzheim, in unmittelbarer Nähe zum „Marienhain“, dem Wald zwischen Herlheim und Kolitzheim, der der gesamten Pfarreiengemeinschaft ihren Namen verliehen hat.

 

Gründungsfest

Beim Gründungsfest wurde dann im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes – und in Anwesenheit von Domkapitular Günter Putz als Vertreter der Diözesanleitung – diese „Vereinbarung zur Gestaltung der Zusammenarbeit der Gemeinden zwischen den Pfarreien Herlheim, Kolitzheim, Sulzheim, Stammheim mit Filiale Lindach und Zeilitzheim mit Krautheim, der Kuratie Alitzheim mit Filiale Mönchstockheim, der Pfarreiengemeinschaft „Marienhain“ feierlich unterzeichnet. Anschließend wurde bei schweißtreibenden Temperaturen gefeiert – und mit einer feierlichen Andacht am späten Nachmittag endete dieser ereignisreiche Tag.


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